Es gibt bereits seit Jahren verschiedene Biopolymere, die biobasiert und biologisch abbaubar sind. Einige allgemeine Beispiele sind:
- Polysaccharide
- Zucker
- Stärke
- Weizen
- Kartoffel
- Tapioka
- Polypeptide,
- Kasein
- Eiweißhaltige Klebstoffe
- Polynukleotide
- Keine Beispiele im industriellen Maßstab
Nachhaltige synthetische Polymere
Viele Polymere für Klebstoffe, Farben und Lacke werden aus den Monomeren Acryl, Vinylacetat und Styrol hergestellt. Es ist technisch möglich, Acrylate aus Mais und Vinylacetat aus Holzabfällen (Bioessigsäure) herzustellen.
Ein effizienter Weg, biobasierte Rohstoffe zu verwenden, besteht darin, diese in bestehenden Produktionsanlagen einzusetzen. Der Umfang dieser Anlagen ist groß und ermöglicht eine hohe Energieeffizienz und die Nutzung von Produktionskapital wie Reaktoren und Infrastruktur (Pipelines, Eisenbahn, Schifffahrt). Daher ist das Konzept der Biomassebilanz wahrscheinlich ein guter Anfang, um das Wachstum des Marktes für biobasierte Produkte und der Produktionskette zu ermöglichen.
Sobald die Biomassebilanz erfolgreich ist und die Mengen verfügbar sind, ist es für große Produktionsstätten sinnvoll, eine eigene biobasierte Produktionslinie einzuführen.
Die Vorteile der VAE
Vinylacetat-Ethylen-Copolymere haben viele Vorteile für die Zukunft:
- Sie sind (wasser-)löslich und ermöglichen daher die Trennung zusammengesetzter Produkte (z. B. Teppich) vor dem Recycling.
- Da VAE thermoplastisch ist, kann es zusammen mit anderen Kunststoffen recycelt werden.
- mit sehr niedrigen VOC-Werten (nur etwas Essigsäure, aber z. B. kein Styrol)
- Unterstützende Technologien, wie lösungsmittelfrei, biozidfrei
Darüber hinaus ist VAE bereits als 50% biobasierte Version nach Massenbilanz erhältlich, wobei biobasierte Essigsäure verwendet wird. Technisch wäre es möglich, auch biobasiertes Ethylen (z. B. aus Zucker) zu verwenden. Kommerziell ist biobasiertes Ethylen noch nicht in großem Maßstab verfügbar.
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